Freitag 27.5.2020 Die verlassene Kommune

Seit 2 Tagen fühle ich mich unwohl hier an diesem Platz in Matalascañas. Ich spüre,ich muß gehn.      Es ist alles losgelassen. (denke ich,ob es so ist werde ich später sehn)                               Mir wird klar ich hatte wieder den Fokus auf das was ich verloren habe und nicht auf das was ich gewinnen kann. So bin ich,in meiner Unbewußtheit,zurück ins alte Muster gefallen. Es gilt sich immer wieder zu reflektieren und bewußt zu werden.  Jetzt bin ich frei und offen um mich vom Leben reich beschenken zu lassen.

Der letzte Blick zurück tut immer weh.😥

Trotzdem,Zündschlüssel rumdrehn und los.🚐   Nur 25km weiter an  einen Ort,an dem ich im März eine Freundin besuchte.  

Und schon gibt es Geschenke in Form eines super schönen Platzes
mit eigener Schaukel im Vorgarten👍

Wo im März noch eine Kommune mit 30-40 Menschen lebte bin ich jetzt fast alleine…was ist passiert??? Eine Spanierin klärt mich auf. Die Polizei war gestern da und hat alle weg geschickt. Gut für mich…denke ich.

Ich erkunde mein neues  „Zuhause“.                      Die Überbleibsel des Kommunenlebens finde ich überall.

In Form von aus Ästen gebaute Behausungen und  vergessenen Getränkevorräten (die nehme ich als Willkommensgeschenk😜)
Neben mir die Küche (kann ich sicher auch irgendwie nutzen)
Und ganz viele Schaukeln
Die probiere ich natürlich gleich mal aus…

Ich bin glücklich💃und danke dem Leben für dieses Geschenk.🙏

Erstaunlicherweise genieße ich es gerade so sehr an diesem wunderschönen Ort mit mir alleine zu sein.🤗♥️
Jetzt aber zum Strand. Runter gehts, hoch ist es etwas beschwerlich bei 35°C…
…dafür aber Menschenleer😍

So vergehen die Tage. Ab und zu verirrt sich ein Camper über Nacht hierher ansonsten bin ich alleine (aber auch diesmal wieder nicht lange 😄)                   Hier bleibe ich erst einmal und fange an mich einzurichten.

Vielleicht sitze ich in ein paar Monaten immer noch hier. Mit Dreadlocks,einer Blüte im Haar, nur mit einem selbstgestricktem Röckchen bekleidet, Bob Marley tönt den ganzen Tag und ich bastle Mobiles aus gesammelten Muscheln und Strandgut. 🤣🤣🤣

Der Anfang für mein neues Leben ist schon gemacht😜

Am Abend,zum Sonnenuntergang, sitze ich trommelnd auf der Klippe.🥁

Die Vorstellung gefällt mir😄

Ab und zu kommen Camper vorbei, mein Draht zu Außenwelt sozusagen. Berichten mir was in der Welt so vor sich geht. Sie schenken mir Lebensmittel und ich ihnen als Erinnerung eines meiner selbst gebastelten Mobiles.🤣 Ich weiß gerade gar nicht wie ich auf so eine Geschichte komme. 🙈🤷‍♀️ Da ging wohl meine Phantasie mit mir durch.😁 Das könnte an dem Online-Seminar von Dr. Joe Dispenza liegen,welches ich gerade mache. Es geschehen ja immer wundersame Dinge in meinem Leben.😊

Seit gestern wohnt Mukki ,ein Tramper,in meinem Vorgarten.

Auch eine Art Überbleibsel und zwar vom Festival in Almonte.

Er hat gerade kein Glück und kommt nicht von hier weg. Wir haben jetzt eine Art WG. Ich lade sein Handy, koche Kaffee und er fährt mit meinem Rad für uns einkaufen. Winwin😊 Am Nachmittag kommt ein Bulli mit jungen Schweizer Mädels,die in Huelva studieren. Das war’s dann erstmal mit dem Alleine sein, zumindest bis Montag. Eine ganz neue Erfahrung inmitten von lauter ganz jungen Leuten zu sein. Ich liebe neue Erfahrungen.💃

Das gibt ganz viele neue neuronale Vernetzungen im Gehirn ( aber das sagte ich ja schon mal)😜

Meine kindlich naive Neugier auf das Leben ist wieder geweckt.💃🙏

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